Samstag, 10. März 2012

...

Wenn ich glücklich bin, dann passiert immer etwas, was meine Welt ein kleines bisschen zerstört. Deswegen bin ich lieber unglücklich...
Doch ich liebe die glücklichen Momente viel zu sehr, so dass ich die kleinen schlechten Tatsachen dafür in Kauf nehme.

Freitag, 24. Februar 2012

No more trust




Ihr ist es egal.
Mir nicht.
Sie weint nicht, weil sie Glücklich ist.
Ich schon, weil meine Welt zusammen bricht.
Sie schaut mich an.
Ich schau weg.
Sie will nicht mit mir reden.
Ich schon.
Ich lade sie ein.
Sie kommt nicht.
Ich versuche mich zusammen zu reißen.
Sie erkennt es nicht.
Sie glaubt alles ist ok.
Ist es aber nicht!

Doch Sie weint nicht, weil Sie glücklich ist...

Samstag, 4. Februar 2012

Tanz

Die Euphorie ist da,
auf der Tanzfläche ist einem dann alles egal.
Man bewegt sich, fühlt sich gut, lässt jede Energiereserve raus. 
Man fühlt sich wie die Königin der Welt.
Die Musik dröhnt in den Ohren, der Bass geht durch den ganzen Körper.
Wenn man die Augenschließt, fühlt man sich gut, trotz der Menschenmenge ist da nur die eine Person.
Und diese Person bin ich.
Geht man jedoch von der Tanzfläche, aus der Menschenmasse, nach tausend Berührungen von fremden, die doch eigentlich nicht so fremd scheinen,
dann sieht man enttäuschende oder traurige Gesichter, oder Menschen, die gerade in ihrer eigenen Welt sind.
Dieser eine Augenblick reicht dabei schon aus um die gerade eben gefühlte Extase zu vergessen.
Somit wird das Glücksgefühl nur wegen eines Gesichtsausdruckes verdrängt und wieder vergessen.

Diese Berührungen

Der eine Moment, der nur ein Bruchteil meines Lebens beinhaltet, verfolgt mich seid dem jede Sekunde.
Egal was ich tu', egal was ich anfasse, ich verbinde es damit.
Das eigentliche Unsichere Gefühl, welches ich in diesem besagten Moment fühlte scheint nur nochaus   Glück und Hoffnung zu bestehen.
Aber wieso?
Die Hoffnung ist gepaart mit der Angst und der Sicherheit des unmöglichen.
Das was ich mir ersehne wird auf keinen Fall eintreten.
Diese Zuversicht tut weh aber man muss damit Leben, auch wenn es schwer ist.
Irgendwie schafft man das schon.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Niemand



Freude scheint oft tief verborgen.
Das Glück liegt wohl daneben.
Der Sinn für richtiges existiert wohl kaum.
Denn sonst würde er nicht so staun'.

Hat jemand mal gesagt das es weh tut.
Wenn einfach nur die Wut
aus den kleinen zierlichen Körper austreten kann?
Wer versteht es schon, wenn es keiner kann?

Es schreitet einfach so hinaus in die Welt
und schreit herrum.
Dennoch ist es stumm.
Wer versteht schon, was keiner kennt.



Gedankengut

Manchmal glaube ich, dass Menschen nicht genug nachdenken. Das sie wirklich nicht wissen was los in der Welt ist.
Sicherlich gibt es Herzschmerz und Trauer, die jeder irgendwann mal mehr oder weniger schwer überstehen muss. Aber denkt auch jemand mal an die anderen schlechte Dinger. Es muss doch nicht immer einen schlecht gehen, nur weil einem das Herz gebrochen wurde.
Wurde mal bedacht, das Mütter leiden und deren Herz weh tut, weil Sie daran verzweifeln, wie Sie ihre Kinder ernähren. Wie den Kindern eine gute Schulbildung geboten werden kann?
Denkt denn mal auch jemand an die Menschen die jeden Tag um ihr Leben kämpfen. Sie kämpfen jeden Tag obwohl Sie nichteinmal selbst etwas dafür können. Sie kämpfen weil Sie nicht aus dieser Lage mehr hinaus kommen. Niemand beachtet Sie, niemand denkt an Sie. Denn wir tolles Volk sind nur mit uns beschäftigt. Beschäftigt wie gut es uns geht. Nein halt. Wir sind damit beschäftigt wie schlecht uns es geht. Das wir ja nur zu leiden haben. Sicher es geht nicht immer um Herzschmerz. Aber wieso, beklagt sich jeder nur bei mir wegen Herzschmerz? Niemand sagt mir mal etwas über den Zweifel das es knapp ist, zu Überleben, weil die Eltern keinen Job haben. Der Bruder gestern erschossen oder an einer Krankheit gestorben ist, die man hätte heilen können, es aber leider kein Platz im Krankenhaus gab.
Einerseits liegt es glaube ich daran, das die Menschen die ich so oft Begegne noch kein Leid in dieser Form erlebt haben und glauben ein gebrochenes Herz ist das schlimmste auf Erden.
Aber man sollte auch bedenken, das es sich in der heutigen Gesellschaft nicht schickt, darüber zu reden, was die wirklichen Probleme sind.
Wenn man kann, dann soll man Spenden. Da gibt es genügend Plakate oder Aktionen die darauf hinweisen. Aber setzt sich mal jemand genauer damit auseinander? Hinterfragt mal jemand, was da genau passiert? Ich glaube nicht. Man zückt die Geldbörse und schickt einfach an irgendeiner beliebigen Organisation Geld. Hauptsache man hat etwas getan. Vorallem zur Weihnachtszeit, da ist der Mensch spendabler. Sicherlich es ist gut zu Spenden. Es ist immerhin etwas und ein Schritt in die richtige Richtung, dass will ich gar nicht bestreiten. Aber wenn man schon spendet, dann sollte man auch mal darüber nachdenken.
Der Mensch sollte mal sein Leben an schauen, vorallem wir, in einer modernen Welt, die die Möglichkeit hat das Internet zu nutzen, und dann mal auf andere Menschen reflektieren.
Jeder Mensch erlebt Niederlagen, genauso wie Höhenflüge. Aber man sollte beachten, das es Menschen gibt, die mehr grausame Niederlagen erleiden als schöne Höhenflüge. Und diese Menschen geben nicht auf, nein, sie kämpfen und versuchen das beste daraus zu machen.
Und wenn man mal einen Menschen gesehen hat, der einen anlächelt und dies aus tiefsten Herzen tut, trotz seiner Lage, sollte wissen, das man nicht einfach an einem gebrochenen Herzen sterben sollte, sondern versuchen soll weiter zu machen. Und den Blick in die Zukunft richten, mit den Gedanken im Kopf. Menschen schaffen das selbst solche, denen es viel schlechter geht.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Überschwämung

Der Körper speichert alle Emotionen, alle Gefühle.
Und manchmal da kochen sie einfach über. Sie sprudeln dann nur so, aus einem raus. Man kann nicht verhindern was sie anrichten, denn sie tuen es einfach.
Die Wut.
Die Liebe.
Die Freude.
Die Angst.
Das Mitgefühl.
Der Hass.
Alle.
Es kommt einfach über einen. Der Körper sprudelt dann über.
Was soll man da machen? Es passiert.